Naturheilpraxis Bernd Grosche
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Fett verbrennen - leichter leben

Weihnachtszeit, schöne Zeit! Vor allem für unsere Hüften. Wir schlemmen Lebkuchen, Spekulatius und Stollen, nicht zu vergessen die Gans oder ein anderes Federvieh. Wir resümieren über das vergangene Jahr und lassen es uns gut gehen - und das ist auch gut so!

Und was kommt dann? KILOS, das neue Jahr und der Vorsatz (Wunsch) abzunehmen.

Der/Die eine versucht es mit der Trennkost, der/die nächste mit der Kartoffelkur, Nulldiät usw. Auf der Waage ist eine kurzfristige Verminderung des Gewichtes abzulesen. Dies liegt jedoch leider oft nur an dem Verlust von Flüssigkeit und aktiver Muskelmasse.
Je weniger Nahrung der Körper bekommt, um so höher wird der Anteil, der als Fett abgespeichert wird. Die verringerte Nahrungszufuhr lässt den Körper in einer Art Energiesparmodus laufen, die Fettreserven werden noch nicht angegriffen. Nach dem Ende der Diät wird dann ein noch größerer Teil an Depotfett als zuvor seinen Weg zu den Problemzonen finden. Das verringerte Stoffwechselniveau wird mit dem ursprünglichen Nahrungsangebot belohnt, käme aber jetzt mit wesentlich weiniger aus. Dieser Jojo-Effekt lässt dann den Teil an inaktiver Körperfettmasse größer und größer werden. Fazit: die Kilos sind schneller wieder da, als sie gegangen sind.

Wie komme ich nun zu der Wellnesspackung für die gesteigerte Lebensqualität? Ganz einfach: Durch die richtige Bewegung!

Anschauliches Beispiel dafür ist Joschka Fischer, der innerhalb eines Jahres joggend von 112 Kg auf 75 Kg gekommen ist. Als Treibstoff der ausdauernden Bewegung dient dabei das Fett. Es wird ganz einfach im Muskel verbrannt. Sie brauchen sich dabei nicht einmal zu quälen oder bis an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit zu gehen, um die Pfunde fallen zu sehen. Es ist vielmehr umgekehrt, je mehr ich mich schinde, desto weiniger Fett verbrenne ich. Nur mit einem ausreichenden Angebot an Sauerstoff schafft es der Muskel, Fett in Bewegungsenergie zu verwandeln.

In welcher Sportart ich mich bewege, ob Rollerblades, Walken, Schwimmen, Laufen oder Fahrradfahren, ist eigentlich egal. Wichtig ist die Zeitdauer - je länger, desto besser. Die Menge der Fettsäuren im Blut steigt erst nach 30 Minuten auf effektive Werte. Genauso wichtig ist der Belastungspuls. Galt früher das Motto: 180 minus Lebensalter ist gleich optimaler Ausdauerpuls, so zeigt sich heute, dass optimale Fettverbrennung nicht in eine Formel gepresst werden kann.

Zwei Personen des gleichen Alters können je nach Grundumsatz und Stoffwechsel beim gemeinsamen Laufen jeweils völlig verschiedene Pulswerte aufweisen. Während der eine locker lächelnd seine Speicherfette verliert, kann der andere dabei schon mit hochrotem Kopf nur noch auf seinen Zuckerreserven laufen. Aber auf den Zucker freut sich schon das Gehirn, deswegen lieber Zucker zum denken, Fett zum laufen.

Nun lassen Sie es sich richtig gut gehen während der Feiertage, frei von jedem schlechten Gewissen, und freuen Sie sich auf die Umsetzung ihrer Vorsätze für das nächste Jahr

 

 

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